Kurzchronik 1971 - 1980

1971

28. Januar - Eine DLRG-Ortsgruppe wird gegründet. Sie soll sich in Zukunft um die Überwachung des Badebetriebs im Hallenbad kümmern.

27. März - Das Hallenbad wird offiziell in Betrieb genommen. Der Nichtschwimmer Gemeinderat Robert Roßwaag springt in Frack und Zylinder in das 2,50 m tiefe Becken und lässt sich von den Helfern der DLRG retten.
1972

Februar - Singen kann man nur über zwei Bahnübergänge erreichen.

März - Das alte Rathaus wird zum Feuerwehrhaus umgebaut. Übergabe ist am 15.8.1972.
1973

1. Januar - Die Gemeinden Wilferdingen und Singen fusionieren.

2. Januar - Bürgermeister Fritz Ebel tritt in den Ruhestand. Bis zur Wahl eines neuen Bürgermeisters übernimmt diesen Posten Gemeinderat Friedbert Pailer aus Wilferdingen.

3. Januar - Sandra Sobotka wird geboren und ist die erste Remchinger Bürgerin.

11. März - Erste Bürgermeisterwahl für die neue Gemeinde Remchingen.
1973

8. April - Wolfgang Oechsle wird zum Bürgermeister der beiden fusionierten Gemeinden gewählt.

Juni - Der Abwasserverband „Mittleres Pfinztal und Bocksbachtal“ nimmt die Gruppenkläranlage auf der Gemarkung Kleinsteinbach in Betrieb. Die Abwässer von 19 000 Bürgern, darunter auch die von Remchingen, können dort geklärt werden.
1973

Juni - Baubeginn des „Überführungsbauwerks Singen-West“.
1974

Mai - Einweihung des Kindergartens in der Wilferdinger Straße

Juni - Die „Teufelsbrücke“ im Osten Singens wird abgerissen, um Platz zu schaffen für das „Überführungsbauwerk Ost“. Zunächst entstehen die Brückenbauwerke.
1975

1. Januar - Nöttingen und Darmsbach schließen sich der Gemeinde Remchingen an.
1976

November - Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Bürgermeister a.D. Fritz Ebel:

Landrat Dr.Heinz Reichert betonte in seiner Laudatio, dass es dem Geehrten gelungen sei, das Gesicht der aufstrebenden Gemeinde mit geprägt zu haben. So sorgte er dafür, dass neue Wohngebiete erschlossen wurden.

Auch der Anschluss der Gemeinde an das überörtliche Verkehrsnetz durch die Beseitigung der schienengleichen Bahnübergänge sei seiner Initiative zu verdanken. Besonders zu erwähnen sei auch der Bau der Grund- und Hauptschule sowie seine Tätigkeit als Vorsitzender des Abwasserverbandes „Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal“.
1976

15. Mai - Das Freibad wird eröffnet. Auf 3 ha entstand ein beheizbares Bad auf dem Gelände des ehemaligen Wasserschlosses der Remchinger. Die Gelder für den Bau stammten größtenteils aus den Zuschüssen, die anlässlich der Fusion der Gemeinden vom Land Baden-Württemberg gewährt wurden.

November - Das Ende des Bahnübergangs Ost ist für das Ende des Jahres 1977 geplant. Außerdem wird beschlossen, eine Unterführung für Radfahrer und Fußgänger an der Stelle des alten Bahnübergangs Ost einzuplanen.
1977

Juni - Das Gewann Schafwasen soll umgelegt werden. Die Erschließung erfolgt durch die Firma Harsch aus Bretten.

Dezember - Der Friedhof Singen wird erweitert.
1978

August- Zu Ehren von Bertha Benz findet eine „Schnauferl- Fahrt“ statt, die auch durch Singen führt. Vor 90 Jahren soll sie mit ihren beiden Söhnen mit dem ersten Automobil von Mannheim nach Pforzheim gefahren sein.

Dezember - Die Dajasstraße wird als Straßenverbindung zwischen Singen und Wilferdingen fertiggestellt.
1979

Oktober - Beginn der Arbeiten für die Pfinzkorrektur. Die Pfinz zwischen Marktstraßenbrücke und ehemaliger Dreschhalle soll völlig umgebaut und befestigt werden, damit die jährlichen Hochwasser der Pfinz keinen Schaden mehr anrichten können.
1980

Juli - Der Durchstich erfolgt, die Pfinz wird in ihr neues Bett umgeleitet, indem man einen Damm beseitigt, der zwischen dem alten und dem neuen Bett errichtet worden war.

1250 Jahre Singen

Eine von vielen Freiwilligen getragene 

von der Gemeinde Remchingen unterstützte

und von vielen Spendern geförderte

Initiative zur 1250 Jahr Feier.


Singen1250.de ist eine von GKMB entwickelte und geförderte Publikation