Kindergartenkinder und Altenheimbewohner bauen Jubiläumsskulptur

Mit einer Jubiläumsskulptur verbindet der Remchinger Graffiti-Künstler Sebastian Bauer zur 1250-Jahr-Feier des Ortsteils Singen am Wochenende Jung und Alt. Das geschieht nicht nur dadurch, dass beispielsweise die Zahl 1250 aus zahlreichen Kopien historischer Archiv-Bilder entstanden ist, dass die für Singen typische Kreuzkirche und Köbermühle oder der Bär mit modernen Elementen in Szene gesetzt werden oder die gekreuzten Lilienstäbe des Wappens aus zwei Neonröhren bestehen.

Ganz besonders ist dieses Mal auch die Entstehung der Skulptur: Denn während schon die Jüngsten im evangelischen Kindergarten „Mosaik“ in Singen den Anfang gemacht haben, hat der Jugendtreff weitergebaut und rüstige Senioren des Altenpflegeheims haben den Schlussakzent gesetzt. „Die drei zeitintensiven Tage mit ganz unterschiedlichen Generationen waren für mich in der Art eine ganz neue Herausforderung“, erklärt der engagierte Künstler, der jeweils mit einer einfachen Übung begonnen hat, bevor es ans große Werk ging, „Aber es hat sich richtig gelohnt und am Ende den Zusammenhalt der Singener und Remchinger einmal neu gezeigt.“

Zudem konnten die Nutzer des Sozialen Netzwerks „Instagram“ unter dem Hashtag „1250jahresingen“ direkt mitentscheiden, welche Farbe beispielsweise der Bär bekommt. Die am Ende sechseinhalb Meter breite und zwei Meter hohe Skulptur ist am Wochenende an der Kulturhalle zu sehen, abends mit ausdrucksstarker Beleuchtung. Auch anschließend sollen ihre Module erhalten bleiben.

jza

Foto: Zachmann

1250 Jahre Singen

Eine von vielen Freiwilligen getragene 

von der Gemeinde Remchingen unterstützte

und von vielen Spendern geförderte

Initiative zur 1250 Jahr Feier.


Singen1250.de ist eine von GKMB entwickelte und geförderte Publikation